Lohndiskriminierung?
Ex-Bundes-Familienministerin Renate Schmidt im Tagesschau-Chat am 3.6.20031)
„Alle Analysen, die ich kenne, stimmen darin überein, dass Männer mehr Zeit auf ihren Beruf verwenden. Das gilt gleichermaßen für die Wochenarbeits- und die Lebensarbeitszeit. Damit nicht genug: Je härter, schmutziger und gefährlicher ein Job ist, desto weniger Frauen werden ihn ergreifen. Diese Umstände und nicht etwa ‘Unterdrückung’ oder ‘Diskriminierung’ machen die Gehaltsunterschiede aus. Das wird auch durch die Tatsache belegt, dass Frauen und Männer ziemlich genau dasselbe verdienen, wenn sie ins Berufsleben eintreten.“
Wer ist jetzt eigentlich benachteiligt, wenn man dazu noch immer wieder feststellt, dass das Einkommen des Mannes landauf, landab zum Familieneinkommen gerechnet wird, das Einkommen der Frau aber sehr häufig “mein Geld” ist?
Außerdem redet “Zensursula” von der Leyen jedes Jahr mit schöner Regelmäßigkeit an den vielen Frauengedenktagen von den sogenannten skandalösen Einkommensunterschieden zu Ungunsten der armen, armen Frauen. Das nimmt sie genauso regelmäßig immer dann zurück, wenn die Kameras wieder ausgeschaltet sind. Macht die einfach, weil sie weiß, dass das Dementi ja keiner mehr mitkriegt.
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Fußnoten:
- Quelle u.a.: wikimannia [ ↩ ]



Es ist ja noch doller.
Wenn Frauen vom Ex Unterhalt beziehen, wird das zwar für sie zum Einkommen bei statistischen Erhebungen.
ABER, dem Unterhalt zahlenden Ex wird das nicht als Ausgabe vom verfügbaren Einkommen abgezogen, sondern als Konsumausgabe angerechnet, die IHM zur Verfügung steht.
So kann man die Männer reich rechnen.
Siehe dazu diese Stellungnahme von MANNdat:
http://www.manndat.de/fileadmin/Dokumente/Stellungnahme_zu_OECD-Studie.pdf
Es geht in diesem feminzentrierten Staat vor allem darum, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Frauen als benachteiligte Opfer auszuweisen.
Nur so lässt sich doch die umfassende Frauenbegünstigung auf Kosten der Männer, die sich hinter dem Wörtchen “Gleichstellung” verbirgt, rechtfertigen.
Gleichstellung gibt es ja nur für Frauen.
Das Männer alleine Zwangsdienste leisten müssen, 6 Jahre früher sterben, im Schnitt trotzdem später in Rente gehen usw., wen kümmert’s?
Unsere GleichstellungspolitikerInnen jedenfalls nicht.
Männliche Nachteile dürfen gerne männlich bleiben.
Das Opfer, also die Frau/die Frauen, kann Kompensation verlangen von den Tätern, also dem Mann/den Männern.
Nur schuldbewußt gemachte Männer durchschauen dieses Spiel nicht, sondern spielen es zur Freude der KaderfemjnistInnen mit, tragen willig die Lasten ihrer Diskriminierung, finanzieren die Frauenförderung.
Darum hat das Methode.
Lobbyismus der feministischen Gleichstellungs-u. Frauenhelferinnenindustrie ist das.
Nicht besser als der Lobbyismus irgendeiner anderen Branche.
Nur einflußreicher und scheinheiliger, von den Massenmedien, den dort tätigen JournalistInnen nicht nur nicht kritisiert, wie das anderen Lobbyismen widerfährt, sondern eifrig unterstützt.
Wen interessiert da noch die statistische Wahrheit?
Hauptsache: FRAUEN SIND ARM, BENACHTEILIGT, UNTERDRÜCKT und darum FÖRDERWÜRDIG-HILFSBERECHTIGT.
Darauf kommt’s an, nur darauf.
Danke, Renate Schmidt.