Archive for the 'Alltag' Category
Dienstag, 27.7.10 - by Thomas
Seit einigen Tagen fliegen sich hier die drei jungen Meisen ein. Nicht den ganzen Tag: sie haben anscheinend einen bestimmten Stundenplan, ansonsten hängen sie in ihrem Kasten rum. Die Eltern halten sich ein wenig abseits und sitzen in den umliegenden Bäumen und Büschen. Abgestürzt ist noch keine, ungewollte Loopings und Trudeln kommt dennoch vor. Sieht jedenfalls halsbrecherisch aus, was die hier so treiben.
Wahre Langstreckenflieger sind sie ja eh nicht: sie überwintern hier. Da werde ich Herbst wohl wieder ein paar Meisenknödel sponsern.
Mittwoch, 12.5.10 - by Thomas
Es geht ja Gottseidank wieder dem Sommer entgegen: da ist es morgens hell. Und wenn man nicht Montags fährt, dann kann man auch getrost morgens um 6 losfahren und kommt gut durch. Wie zum Beispiel heute morgen auf der A9 zwischen Nürnberg und München. Keine Staus – nichtmal an der ätzenden Baustelle zwischen Holledau und dem Autobahnkreuz Neufahrn. Die wollen noch bis Ende Juni dran bauen …
Freitag, 30.4.10 - by Thomas
Nachdem die Stadt Nürnberg gestern ihre Brunnen wieder eingeschaltet hat, darf auch der römische Moselschiffer aus Neumagen wieder raus in den Garten auf seinen Stammplatz. Im Winter – nachdem er den Herbst über austrocknet – schippert er im Wohnzimmer auf der Heizung rum.
Es handelt sich um einen Detail-Nachguss vom Neumagener Weinschiff. Der Herr hat den Ausflug über die Mosel sichtlich sehr genossen.
Freitag, 23.4.10 - by Thomas

Der Mandelbaum im Garten blüht. Es ist Frühling – und erinnert mich wie jedes Jahr an Kohelet 12, 1-8, wo Herbst und Winter des Lebens auf drastische Weise beschrieben sind.
Mittwoch, 21.4.10 - by Herbert
Ja, was ist denn das für eine tolle Idee? Meint irgendjemand im Ernst, dass die Piloten, die im Zweifelsfall die unsichtbare Aschewolke ja gar nicht sehen können, in angemessenerer Weise als die Flugsicherung entscheiden können, ob sie überhaupt und wohin sie fliegen, wenn sie >auf Sicht< fliegen? Wenn ja, warum macht man es nicht immer so und schafft die teure Flugsicherung einfach ab?
Nein, offensichtlich geht es bei dieser Abschiebung von Verantwortung einzig und allein darum, dass diejenigen, die jetzt die Entscheidung treffen, dass teilweise wieder geflogen werden darf, im Unglücksfall nicht zur Verantwortung gezogen werden können/sollen. Und die Piloten? Die sind im Unglücksfall tot und nehmen ihre >Schuld< mit ins Grab. Saubere Lösung.
Nach diesem Prinzip könnte man in vielen Bereichen vorgehen. Das Kultusminsterium beschließt G 8. Wenn’s nicht funktioniert, sind die Lehrer schuld, die vor Ort >auf Sicht< unterrichten. Die Pharmafirmen testen keine Medikamente mehr. Wenn sie Unheil anrichten, sind die verabreichenden Ärzte schuld, die vor Ort >auf Sicht< praktizieren. Die Politik macht keine Gesetze mehr; wenn’s Chaos gibt, sind die Leute selber schuld, die vor Ort >auf Sicht< ihre Konflikte lösen.
Super Lösung in allen Bereichen – und viel billiger.
Dienstag, 20.4.10 - by Thomas
Es gibt Freunde, die sind mit den vulkanischen Machenschaften unserer lieben isländischen Nachbarn sehr zufrieden, weil keine Kuh am Himmel fliegt. Andere wiederum sind nicht so zufrieden: die in Shanghai zusammengeschraubten neuen MacBook Pros von Apple können nicht nach Deutschland geflogen werden. Denn am 20.4. um 11:23 ist dort Naturkatastrophe).
Dank UPS kann man sekündlich feststellen, wo das Paket gerade rumfliegt, wenn es nicht fliegt, und warum. Das ist doch immer wieder ein Segen, dieses UPS-Tracking.
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Fußnoten:
Mittwoch, 24.3.10 - by Thomas
Die Gartensaison ist hiermit eröffnet: es ist der 24. März, 18:00, und das Thermometer zeigt noch 21,5 °C. Wahrscheinlich, weil die Sonne voll draufhält. Das Bild stammt allerdings von 13 Uhr, nicht das einer glaubt, wir würden mitten in der Fastenzeit abends noch Fleisch essen. Überhaupt nicht.
Aber nicht nur den Vätern gefällt die neue Jahreszeit: auch dem Sohn in Regensburg scheint Sonne und Semesterferien. Das hört sich gut an, was der so sch/treibt. Da kommen einem die alten Aachener Zeit hoch …
Dienstag, 23.3.10 - by Thomas
Ich bin gestern mit dem Fahrrad an einem am Straßenrand abgestellten Polizeiauto vorbeigefahren.
Und habe sofort und unwillkürlich an die Brust gefaßt um nachzuschauen, ob ich den Sicherheitsgurt angelegt hatte. Jetzt schlägt’s aber dreizehn.
Montag, 22.3.10 - by Thomas
Ich hatte die PIN meines Kontos geändert – und dann die neue PIN vergessen.
Also beginnt die Arie mit der Sparkasse. Anruf: kann ich eine neue PIN haben? “Ja.” Wann? “Ich druck’s sie Ihnen aus, dann schick ich sie.” Wie lange wird das dauern? “Ein bis zwei Tage”.
Morgen? Übermorgen? Das kann ja wohl nicht sein: die Geschäftsstelle ist um die Ecke. Kann ich mir den Brief vielleicht bei Ihnen abholen? “Ja, das geht auch”. Wann ist der denn da? “In 10 Minuten”.
Was? Das habe ich ja bei einer Sparkasse noch nie erlebt! Das ist ja toll! Die werben ja immer für ihre teuren Gebühren mit ihrem Super-Service. Sollte das wirklich – entgegen aller sonstigen Erfahrung – in Oberasbach mal der Fall sein?
Ich steige auf’s Rad und hole mir den Brief ab – gegen Vorlage des Personalausweises. Klappt wunderbar. Ich also wieder in’s Online-Banking: Ihr Zugang ist gesperrt. Bitte rufen Sie die Geschäftsstelle an.
DIESMAL lande ich allerdings bei einer höchst wortreichen und freundlichen Leider-Kraft).
“Nein, Ihr Zugang ist gesperrt”. Dann geben Sie ihn bitte frei, ich habe eine neue PIN erhalten. “Das kann ich leider nicht. Da fehlt leider die Unterschrift, dass Sie die PIN erhalten haben.” Aber ich sage Ihnen doch, ich habe sie hier vorliegen. Ich habe sie mir gerade in der Geschäftsstelle abgeholt und den Personalausweis vorgelegt. Wollen Sie, dass ich da jetzt nochmal hinfahre? “Leider ja, da muß ich drauf bestehen!” Moment. Sie wollen Ihre Kunden, die ja wohl ganz sicher legitimiert sind, einfach so in der Gegend herumschicken, nur weil der Betreuer in der Geschäftsstelle vergessen hat, die Unterschrift einzufordern?) “Leider ja. Sie müßten nochmals vorbeikommen. Sie können die Unterschrift aber auch in einer der Serviceboxen unserer 37 Geschäftsstellen einwerfen”. Ich will nichts in die Serviceboxen der 37 Geschäftsstellen einwerfen, ich möchte, dass Sie mir mein Konto freischalten. “Leider darf ich das nicht”. Und wenn ich den verdammten Zettel mit der Unterschrift jetzt vorbeibringe? “Dann kann ich Sie freischalten”. Und wie lange dauert das? “Ein bis zwei Tage”.
Mpfff. Das ist ja genau der Service, den ich NICHT gebraucht habe. Mittlerweile ist mir auch die PIN wieder eingefallen. Nur nützt sie mir jetzt nichts mehr.
Nachtrag, 10:45
Eben hat der Zweigstellenleiter der Sparkasse hier angerufen: Selbstverständlich kann ich die Unterschrift auch faxen. Selbstverständlich schalten sie den Zugang auch sofort wieder frei. Vorbeikommen muss ich wegen einem solchen Pipifax selbstverständlich nicht.
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Fußnoten:
Samstag, 6.3.10 - by Thomas
Vorgestern hatte ich die Schneeschaufel in der Hand und pberlegte, ob ich sie schon mal ins Gartenhäuschen stellen sollte. Gestern habe ich überlegt, dass ich das Auto ruhig draußen stehen lassen könnte: es sah nicht nach Schnee und Eis aus.
Zu früh gefreut.
Aber bevor jetzt wieder die Medien den Rückfall von der Klimakatastrophe in die nächste Eiszeit prophezeien und die Politik einen Frostgipfel in Kuala Lumpur einberufen: Schnee über Nacht gab es am 5. März 2008 auch, wie dieses Foto beweist.
Sonntag, 21.2.10 - by Thomas
Nachdem es ja die letzten Tage doch schon ein wenig nach Frühling aussah, hat sich das Wetter jetzt wieder auf ganz in weiß umgestellt: gestern war hier in Nürnberg schon wieder Blizzard, Schneekatastrophe und Blitzwinter (auf non-media-Deutsch: nichts, es hat geschneit). Ich wundere mich sowieso, wie hier immer alles so maßlos übertrieben wird: neulich ließ jemand ab, dass “ganz Deutschand unter einem 60 Milliarden Tonnen schweren Eispanzer versunken” sei. Da spürt man doch gleich eine unglaubliche Belastung – also so einen Druck auf der Brust – und das Recht zur Forderung von mehr staatlicher Unterstützung! Wahrscheinlich wird Guido Westerwelle das schon wieder hinterfotzig ablehnen) – aber möglicherweise muß er gerade wegen dieser Herzlosigkeit zurücktreten.
Und dabei befinden wir uns doch mitten in einer Klimakatastrophe undenkbaren Ausmaßes, die Europa in den nächsten Monaten in einen Glutofen ohne Holland) verwandeln wird. Vielleicht sollten wir doch ab und zu eine sinnfreie Runde mit dem Auto um den Block drehen, damit die arktische Kältewelle (jawohl: es gibt Punkte auf diese Erde, da fällt jedes Thermometer, das auch wirklich eines ist, tatsächlich bis auf minus 60°C! Da muß man sich warm anziehen in Deutschland!) aufgehalten wird und die Klimakatastrophe endlich kommen kann.
Also: die Amseln hauen schon mal ab, das steht fest und ist hiermit jetzt einwandfrei dokumentarisch belegt.
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Fußnoten:
Donnerstag, 28.1.10 - by Thomas
Jetzt wollte ich eben noch schnell zum Gas-Tanken, damit ich morgen früh gleich starten kann: war ein Schild an der Tankstelle, dass die Gas-Zapfanlage außer Betrieb sei.
Blöd. Ich also rein und gefragt, was da los sei? “Da ist heute morgen einem Kunden beim Tanken der Gastank explodiert. Wir müssen erst gucken, ob das an unserer Anlage gelegen hat.”
Mmmpfff … der Gastank explodiert? Hoffentlich habe ich nicht so ein Montagsteil im Kofferraum …
Donnerstag, 3.12.09 - by Herbert
Gut 25 Monate erfreut und ergänzt unser kleiner Vincent nun schon unser Familienleben. Seit einem Monat hat er einen Platz im nahegelegenen kirchlichen Kindergarten. Dort wird er liebevoll aufgenommen; die Erzieherinnen sind sehr aufmerksam und die Atmosphäre ist prima. Kein Wunder, dass Vincent nach einigen Tagen der Eingewöhnung nun Feuer und Flamme für den Kindergarten ist. Hier findet er gleichaltrige und etwas ältere Spielkameraden, eine Unmenge neuer Spiele, Gesang, Basteln und, und, und …
Kein Wunder, dass er morgens nach dem Frühstück schon an meinem Ärmel zerrt und quengelt: >Papa, Kiga gehen, schnell<. Spätestens nach zwei Stunden hol’ ich ihn freilich wieder ab; ich hab’ dann schon richtig Sehnsucht nach ihm.
Samstag, 31.10.09 - by Herbert
Obwohl die Wahlen geheim waren und in Hessen sich ausdrücklich mehrere Frauen als Abweichlerinnen zu erkennen gegeben haben, kennt die sich selbst für intelligent haltende Frau aus dem Norden die alleinigen Täter: Es sind die missgünstigen, ja Frauen hassenden Männer (!), die es (fast) verhindert haben, dass sie selbst vor Jahren in Schleswig-Holstein, Frau Lieberknecht in Thüringen und Frau Ypsilanti in Hessen zu Ministerpräsidentinnen gewählt wurden. So einfach, verbogen und ideologisch kann Feminismus sein bzw. machen. Bei soviel Dummheit und Unverfrorenheit bleibt einem fast die Spucke weg.
Und: Was wäre in unserem Land eigentlich los, wenn man sich in ähnlich pauschaler Weise über Juden, Polen oder Türken äußerte?
Freitag, 30.10.09 - by Thomas
Was ich an Apple genial finde ist, wie einfach auch ein absolutes Greenhorn auf einem neuen Mac iChat einrichten kann. Das ist das Schlüssel-Tool auf dem Mac: wenn iChat läuft, kann man per Tastatur-, Audio- oder VideoChat mit einem anderen Apple-User kommunizieren: das geht sofort, ohne irgendwo irgendwas rumschrauben zu müssen. Wer eine eMail schicken kann, der kann einen anderen Apple-User auch via iChat was fragen, ihn hören oder sehen. Alle neuen Macs haben nämlich eine Kamera und ein Mikrofon eingebaut.
Aber das Wichtigste – und Unauffälligste: man kann via iChat jemanden bitten, auf seinen Bildschirm zu schauen / schauen zu dürfen. Und damit kann man einem Apple-Neuling die Grundlagen gleich an der eigenen Maschine vorführen, denn der Ton läuft mit: man muß nicht nebenher noch telefonieren.
Dazu muß der Apple-Neuling nichts tun, als iChat zu starten. Dann wird er nach seinem AIM-Account (oder Google oder Apple) gefragt, gibt sein Kennwort ein – und hängt an der Sicherheitsleine. Von da an kann man sich jederzeit Hilfe holen.
Meine Erfahrung mit Apple-Maschinen ist: wenn Du eine verkauft hast, hörst Du nur noch ein, zweimal was. Danach können die das. So sollte das sein.
Dienstag, 20.10.09 - by Thomas
Die Post, die mich auf Grund ihrer Preisgestaltung, ihrer Marktferne und exzessiv zur Schau gestellten Kundenfeindlichkeit seit Jahren zu immer mehr Kopfschütteln veranlaßt, baut ja jetzt verschärft so gut wie alle erreichbaren eigenen Filialen ab. Statt dessen zieht sie in den Einzelhandel, die Rewes und die Tengelmänner – zu Konditionen, die ihren Franchise-Nehmern das Überleben nur bei 12-Stunden-Schichten erlaubt.
Und auch dort schafft sie das Unglaubliche: innerhalb eines Ladens, der von 7 – 20h durchgängig geöffnet ist, hat die Posttheke nur dann geöffnet, wenn die Kunden an ihrem eigenen Arbeitsplatz anwesend sein müssen.
Gegenüber der Post ist die katholische Kirche ein Sponti-Unternehmen, glaube ich.
Mittwoch, 7.10.09 - by Thomas
Anläßlich des Wanderwochenendes am Wahlwochenende mit Freund H. in der fränkischen Schweiz fiel uns auf, dass der Anteil an rechter Plakatierung (NPD, REPse) in unserem Ferienort überproportional hoch war.
Jetzt lese ich in den “Fürther Nachrichten”, dass eine Studentin zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie – in dieser Gegend – ein wenig zu intensiv gegen Neonazis protestiert hatte und sich den Weisungen der Polizei nicht schicklich fügte. Dem Artikel ist zu entnehmen, dass sich die Neonazi-Szene in der fränkischen Schweiz in Besorgnis erregender Weise formiert.
Ich frage mich, ob diese 24jährige nicht doch richtig gehandelt hat. Gegen das braune Gesocks kommt man nicht an, wenn die wenigen, die sich dagegen stemmen, auch noch von dem Rechtsstaat verurteilt werden, den die rechte Brühe mit zunehmendem Erfolg zu vernichten sucht.
Ja ja ja, ich bin auch der Meinung, dass man den Anordnungen der Polizei Folge zu leisten hat. Wenn das aber langsam kippt; wenn sich unmerklich immer öfter der Eindruck einstellt, dass die Polizei Anordnungen gegen die “Demonstranten gegen Rechts” unnachgiebig mit Gerichtshilfe durchsetzt und bei den Stiefeltretern auch schon mal wegschaut, dann wird das sehr kritisch.
Das Urteil ist sicherlich juristisch korrekt. Aber ob es überhaupt hätte sein müssen, das frage ich mich schon. Jedenfalls geht mein Dank an die mutige Studentin: das ist schon mal sicher.
Dienstag, 6.10.09 - by Thomas
“Im Frühstau zu Werke wir ziehn, täterä.”
Gestern bin ich auf der Fahrt von Nürnberg nach München in 3 Staus hängengeblieben: in einem glatte 70 Minuten. Gottseidank hatte ich mein MacBook dabei und konnte so einen noch nicht gesehenen “Tatort” schauen. Hab ihn aber nicht ganz geschafft, weil ich alle 10-20 Minuten die Karre mal bewegen mußte, die Rangiererei dauert dann auch immer ein paar Minuten.
Ein LKW hinter mir hat mal wie wild gehupt, weil ich die 80 Meter nicht sofort nachgezogen bin. Im Nachhinein merkte ich allerdings, dass er völlig zu Recht hupte: es handelte sich um einen Abschleppwagen, der durch die “Gasse” wollte, die ich bilden sollte – und ich hatte den sich nicht nähern sehen und war ihm ein arges Hindernis). Und als er dann quasi 10cm vor meiner hinteren Stoßstange stand, bekam ich die Blinklichter auch nicht mehr mit. Nur als er nicht mehr aufhörte zu hupen, riß ich mich mal kurz los und bemerkte, dass der irgendwas anderes von mir wollte als die 80m Asphaltgewinn.
Aber ich war nicht der einzige. Ein LKW-Fahrer war auf der rechten Spur ebenfalls eingeschlafen: man sah ihn mit seinem Schnuffelkissen an der Scheibe hängen. Da hupte keiner, und weil Zeit genug war, fuhren alle drumrum. Ich hoffe, er ist irgendwann wieder wach geworden.
Ab jetzt immer das Stau-Survival-Kit:
- Immer mindestens einen ungesehenen Tatort dabeihaben
- Autosteckernetzaufladegerät für’s MacBook besorgen
- Immer ganz rechts oder ganz links fahren, damit man von durchfahrenden Abschlepp-, Polizei- oder Politikerkarren) nicht gestört wird.
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Fußnoten:
Sonntag, 13.9.09 - by Thomas
Ein neues KLARtext-Buch ist beim EOS-Verlag St. Ottilien erschienen: “Sein Name wird sein – Gott mit uns“. Es ist ein sogenanntes Mysterienspiel, das in früheren Zeiten den Menschen biblische Zusammenhänge in Form einer dramaturgischen Handlung nahebrachte. Es wurde in Kirchenräumen aufgeführt, kann aber durchaus auch auf profanen Bühnen gespielt werden.
In dem von mir gesetzten Band geht es um den Stammbaum Jesu. Für die Christen ist es sehr wichtig, dass Jesu Vorfahren auf direktem Weg bis zu Abraham zurückverfolgt werden können. Die Juden erkennen übrigens den von den Christen vorgeschlagenen Stammbaum nicht an: nach ihrer Sicht ist er fehlerhaft. Deswegen sehen sie in Jesus von Nazareth nicht den Messias, auf den sie schon so lange warten, sondern einen Propheten in der langen Reihe derer, die den Messias voraussagen.
Mein Freund Markus Eham hat den Spieltext von Gertrud Wimmer in einen adventlich-musikalischen Rahmen gestellt und wunderschöne Sätze dazu komponiert; sein Kollege Martin Liebau hat die Text- und Regie-Redaktion übernommen. Gesetzt habe ich das Werk in Sibelius 5 (Notensatz) und InDesign CS3 (Text und Layout). Der Notensatz war aufwändig – aber jetzt kann ich Sibelius!
Im Moment mache ich die Instrumentalauszüge, die man runterladen können soll. Auch das ist noch eine Menge Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Komponist, Texter und Verlag hat sehr viel Spaß gemacht – und das fertige Werk sieht sehr schön aus. Einige – von P. Cyrill, dem Verlagsleiter des EOS-Verlags gesponserte – Biergartenaufenthalte waren allerdings doch nötig, weil es sonst überhaupt keine Besprechungen gegeben hätte.
Samstag, 12.9.09 - by Thomas
Wir waren heute nicht nur in der Fränkischen Schweiz wandertechnisch unterwegs – nein, wir haben auch den Zwetschgenbaum im Garten geplündert. 36 Kilo, hat Gundel ausgerechnet. Der Baum hat seit Frühling dran gearbeitet: da konnten wir ihn nicht einfach so hängen lassen.
Mein Gott, was machen wir nur mit dem vielen Obst? Ich glaube, Zwetschgenwasser.