Archive for the 'Sprache' Category
Donnerstag, 21.1.10 - by Thomas
Folgende Frage mußte ich jetzt mal dringendan Bastian Sick loswerden, ich kann sonst nicht mehr schlafen:
Lieber Herr Sick,
ich hab da mal ‘ne Frage.
Neulich sah ich eine ausgedruckte eMail mit dem Betreff “Singfähige Personen” herumflacken.
Ich wußte natürlich, was gemeint war: jemand hatte eine Liste mit Namen Leuten verschickt, von denen er glaubte, dass sie einem Chor eine gute Stütze sein könnten.
Aber vor allem stutzte zunächst ich: “singfähige Personen” halte ich streng genommen für Leute, die man singen kann. Genauso wie eine spielfähige Orgel ein Instrument ist, auf dem man spielen kann – aber die Orgel selber spielt nicht, denn sie tut nur, was ihr angetastet wird. Natürlich kann man Leute nicht singen, deswegen kann es die Bezeichnung “singfähige Personen” eben auch nicht geben: es muß meinem Sprachgefühl nach “sangesfähige Personen” heißen.
Stimmt das, ist mein Sprachgefühl da richtig? Und wenn ja oder nein: warum ist das so?
Herzliche Grüße aus Nürnberg,
Thomas Reuter
Mal sehen, ob er antwortet. Vielleicht versinkt der ja auch unter einem Berg solcher Anfragen.
Donnerstag, 17.12.09 - by Thomas
Lieber Lukas, lieber Bene,
Eurem Wunsch, Weihnachtsgrüße auf keinen Fall im Diesellog zu veröffentlichen, konnte aus Datenschutzgründen leider nicht entsprochen werden: die CSU hat was gegen Datenschutz.
Wer weiß, vielleicht könnten wir es später, wenn es Euch lange genug peinlich war, wieder rausnehmen). Ihr müßtet mir allerdings beweisen, dass Ihr bei mindestens 5 Bewerbungsgesprächen wegen dieser weihnachtlichen Grußkarte rausgeflogen seid).
Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein rohes, verregnetes Weihnachtsfest mit vielen bunten Ostereiern. Möglicherweise werden sich Eure Eltern dazu herablassen, Euch Geschenke zu machen. Ja, Ihr habt Recht: ich verstehe es auch nicht.
Viele Grüße,
Euer Onkel Thomas
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Fußnoten:
Mittwoch, 1.4.09 - by Thomas
Im übrigen bin ich dafür, dass die Bundesregierung die Axel Springer AG kauft. Die kaufen doch sowieso alles, was den Leuten über Jahre hinweg Mist erzählt.
Ich bin auch im Twitter: twitter.com/diesellog. Aber den wirklichen Nutzeffekt habe ich noch nicht erspäht. Aber das kam beim SMS-Dienst ja auch erst einige Jahre später, und vorher dachte ich: Was soll denn der Scheiß?
Donnerstag, 19.3.09 - by Thomas
Früher hieß es, wenn ein Unternehmen sich gegenüber einem Kunden für irgendwas entschuldigen wollte: “Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und Ihre Geduld”.
Heute sind die da kaltschnäuzig geworden: die bitten überhaupt nicht mehr um Verständnis und Geduld. Sie bedanken sich einfach gleich dafür, dass man beides haben muss – weil sie wissen, dass der Kunde sowieso keine andere Wahl hat: “Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld”.
Das klingt nur freundlich, ist es aber nicht. Es ist einfach eine hochfahrende Vereinnahmung dessen, der für eine vereinbarte Leistung zahlen muß, die er aber nicht im vereinbarten Rahmen bekommt. Ob der Düpierte dazu vielleicht Anmerkungen hat, interessiert das Unternehmen nicht weiter.
Glaubt Ihr nicht? Dann achtet mal auf die Verspätungsmeldungen der Bahn: die bedanken sich gleich großkotzig. Um Verständnis zu bitten – das haben die schon lange nicht mehr nötig.
Dienstag, 10.3.09 - by Thomas
Man muss sich ja immer wieder was Neues einfallen lassen, um irgend einen Mist als Marmelade zu verkaufen. Das Millenium-Hotel im SI-Centrum in Stuttgart beschäftigt offensichtlich höchst kreative Marmelade-Manager.
Was man bekommt, wenn man die Erlebnispauschale entrichtet hat, sieht man hier:


Einfach ein tolles Erlebnis! Und das für 7,50€: das kann man gar nicht anders nennen als billig!
Mittwoch, 4.3.09 - by Thomas
Das Einzige, was die hinter dieser eMail steckenden Herren interessiert, ist deutsches Geld. Deutsche Sprache nicht. Deswegen ist die eMail auch automatisch erschafft worden.
Die wollen jetzt Folgendes:
- Entweder meine PIN-Nummer, ein paar TANs, Kontonummer und BLZ
- oder mir einen Virus unterjubeln
- oder beides
Ich will’s nicht wissen.
Mittwoch, 26.11.08 - by Thomas
Gestern sah ich einen VW-Bus, der beschriftet war mit “ThyssenKrupp Xervon Powering Plant Performance”. Also ziemlich klein, nicht groß und auffällig gestaltet.
Power Plants sind keine Kraftpflanzen, sondern Kraftwerke, das weiß ich aus Sim City. Aber “Powering Plants”? Und dann noch im Zusammenhang mit “Performance? Und dann – was soll Xervon sein? Ich habe ÜBERHAUPT NICHTS davon verstanden, wer das ist und was die machen. Ist das eine Firma für die Stromversorgung von Pflanzen? Oder Gärtnereien?
Ich bin, da ich gerade an einer Ampel stand und nichts Weiteres zu tun hatte, zu dem Schluß gekommen, dass es sich um eine BND-Tarnfirma handeln muss. Die parken nachts vor den Häusern von Gefährdern. Also pädophilen Kindergärtnern, Studenten mit zu langen Bärten und Redakteuren, die darüber schreiben. Die haben so Richtmikrofone und Kameras mit superlangen und extrem lichtstarken Objektiven und ernähren sich von labberigen Hamburgern und lauwarmer Cola.
Freitag, 31.10.08 - by Thomas
In der Kirchenzeitung las ich, dass “sich in (XX) eine Gruppe gegründet hat”.
Das ist objektiv gesehen zwar nicht richtig, aber zur Zeit oft wahrgenommener regulärer Sprachgebrauch. Eine Gruppe kann sich nicht selber gründen. Denn zur Zeit ihrer Gründung existiert sie noch nicht, also kann sie auch keinerlei aktive Handlungen ausführen. Eine Gruppe kann wohl eine andere Gruppe gründen, aber nicht sich selbst. Denn es bedarf einer gewissen Vorbereitung, bis die Ziele der zu gründenden Gruppe definiert und Mitglieder gefunden sind: Eine Gruppe, die sich also gerade gründet, müßte also vorher schon bestehen, und dann kann sie sich nicht gründen.
Mir scheint sich eine gewisse Verantwortungslosigkeit in derlei semantischen Schöpfungen kundzutun. Die Mitglieder der neuen Gruppe wollen sich offensichtlich hinter die Gruppenmauern zurückziehen und nicht mit ihrem eigenen Namen für das Ziel der neu gegründeten Gruppe einstehen: sie wollen so tun, als ob ihr eigenes Handeln nicht eigener Veranlassung entsprungen ist, sondern irgendwie so durch sie hindurchgegangen ist.
Ein wenig blutarm, diese Formulierung.
Freitag, 31.10.08 - by Thomas
Manchmal gibt es so seltsame Namen, bei denen ich immer wieder überlege, wie man herausbekommen könnte, wie man die eigentlich ausspricht. Mein heutiger Kandidat ist …
Hauppauge
Das scheint eine amerikanische Firma zu sein, die jetzt gerade irgendwas mit Equinux gemeinsam machen will. Wie – verdammt nochmal – heißt diese Firma? Meine Überlegungen gehen bisher in folgende Richtungen:
- Hoppotsch
- Hoppotschi
- hoopoodschee
- oder soll ich – wenn ich jemals in einen Laden gehe und von denen was kaufen möchte und die Nennung des Firmennamens so unumgänglich wird wie zum Beispiel “ALDI” – einfach “haup-auge” sagen?
Weiß jemand Rat? Ich hab Jahre gebraucht, bis ich durch Zufall mal mitgekriegt habe, wie der englische Vorname “Hugh” ausgesprochen wird. Ich dachte immer, es könnte vielleicht “Haff” heißen. Gott sei Dank machte sich dann Hugh Grant an Julia Roberts oder sonstwem zu schaffen, und da kam der Name dann mal in irgendwelchen Nachrichten vor. Juh sei Dank!
Mittwoch, 6.8.08 - by Thomas
Ich habe mir den neuen Acrobat Reader 9 installiert – zum Ausprobieren). Und was sehen meine entzündeten Augen während des Installationsvorgangs: die messen den Installationsfortschritt jetzt in Promille.
Das ist ja ne dolle Sache. So ein Installationsbalken läuft nämlich nicht gleichmäßig: der stockt zwischendurch immer mal. Es kann also sein, dass zwischen 49,2% und 51,3% sehr viel mehr Zeit vergeht als zwischen 10,1% und 23,6%. Insofern ist jegliche Zahleneingabe sowieso Quatsch, denn der Hinweis im Fenster, dass die Installation “eventuell einige Zeit” braucht, schreit mehr nach einem 10-%-Balken als nach einem Promillierer.
Aber endlich weiß der Betrachter, was die Maschine macht, wenn der Installationsvorgang stockt: er rechnet den Fortschritt in Promille um. Na, das ist doch was.
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Fußnoten:
Samstag, 28.6.08 - by Thomas
Früher mochte ich den Brecht nicht,
er war mir zu hart, zu kantig, zu eng:
es gab ja alles, was er vermißte.
Heute jedoch, wo sie uns den Gaspreis
um ein Drittel erhöhen,
zur Freude des Staats und der Oligarchen,
und uns in einen kalten Winter schicken,
da lerne ich ihn besser verstehn.
Freitag, 6.6.08 - by Thomas
Auf macnews, einer meiner Lieblings-Infoseiten für alles, was mit dem Mac zu tun hat, nisten sich schleichend denglische Begriffe ein: so ist zunehmend von “korrupten Dateien” die Rede.)
Damit sind jetzt nicht Dateien gemeint, die heimlich mit anderen Dateien Daten austauschen oder sich ansonsten unseriös verhalten): sie sind einfach kaputt, man kann sie mit dem ursprünglich dafür vorgesehenem Programm nicht mehr lesen. Auf amerikanisch sind das “corrupt files”, und es heißt nichts anderes als “kaputte Dateien”.
Irgendwelche Schnellschwätzer machen sich nun nicht weiter die Mühe, das Wörtchen “corrupt” ins Deutsche “kaputt”, “zerstört”, “tot” etc. zu übersetzen – sie nennen es jetzt einfach korrupt – mit Deutsch-k am Anfang. Der Bedeutungswandel ist ihnen dabei egal, Hauptsache, es klingt so amerikanisch wie möglich und man muss nicht lange nachdenken.
Möglicherweise soll ja damit ein Bedeutungswandel im gesunden Volksempfinden vorbereitet werden. Zum Beispiel, wenn korrupte Manager in Zukunft schon im Sprachgebrauch als “kaputt”, “zerstört” oder “tot” empfunden werden, dann braucht sich die Justiz mit langen Prozessen nicht mehr aufzuhalten und kann statt dessen einen kurzen machen. Tot ist tot, da kann man sie auch vom Server löschen, sozusagen.
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Fußnoten:
Montag, 5.5.08 - by Thomas

Das Netz wird ja immer doller – und es wird gemacht von immer mehr Leuten, die sich in der Technik hervorragend auskennen. Und manchmal auch richtig genial sind, das ist ohne Frage.
Aber viele von ihnen haben – außer für formale Sprachen – keinerlei Gefühl dafür, was man schreiben kann. Oft scheinen sie sich ihre Slogans aus dem Englischen von einem Übersetzerprogramm einfach übertragen zu lassen. Wie auch hier bei TeamSpace:
“Mit einem Klick betreten sie Ihr Team”.
Als wäre ein Team ein Aufzug. Oder eine Etagenwohnung. Oder eine Aussichtsplatform. Oder eine Kaptitänskajüte. Ich glaube, die haben nie darüber nachgedacht: Hauptsache, da steht was auf dem Bildschirm.
Montag, 28.4.08 - by Thomas
Da ist gestern ein ICE mit Tempo 220 in einen Knäuel Schafe gedonnert, die eine Höhlenwanderung bei Fulda gebucht hatten. Die Schafe haben das Gedonner mehr oder weniger nicht überlebt – wohl aber die Reisenden des ICE, von denen zwar einige schwer verletzt wurden – aber gestorben ist niemand.
Nun ist es Sache der Pressesprecherinnen, die Sache der Öffentlichkeit zu verklickern.
Das ist eine interessante Entwicklung. Man weiß: Pressekonferenzen bei Katastrophen sind kein Zuckerschlecken. Da kommt schnell ein Schlaumeier daher und fragt: “Wie hat denn sowas überhaupt passieren können? Wieso hat die Bahn am Tunneleingang niemanden rumstehen, der die Schafe alle wieder heimschickt?”. Das gibt schweren Zoff, und Pressevertreter achten weder ihre noch sonst jemandes menschliche Würde, denn ihr Blatt oder ihr Sender will Blut schreiben/senden, denn das macht Auflagen/Einschaltquoten, und das bringt Kohle
Nun ziehen die Konzerne bzw. Organisationen nach und schicken nur noch Frauen an die Front. Wahrscheinlich, weil Pressevertreter vor Frauen doch noch etwas mehr Restanstand bewahren als vor Männern. Frauen werden – so beobachte ich bei Pressekonferenzen – nicht ganz so scharf herangenommen wie ihre männlichen Kollegen. Der Magen dreht sich etwas schneller um, könnte man auch sagen.
Aber auch Frauen lieben die Behördensprache, denn hinter einem Abstraktum kann man sich besser verstecken als hinter klaren Worten. Behördenwörter sind ihrer Ausdruckskraft entkleidet – sie stehen für nichts, sie riechen nach nichts, sie veranschaulichen nichts. Deswegen ist das Kernwort einen Behördenausdrucks meistens sehr kurz, ihm sind aber eine Menge Vorsilben vor- und nachgestellt. Vorwiegend handelt es sich um substantivierte Verben: allein der Prozeß des Substantivierens wirkt so, als würde man die braune Farbe aus dem Kaffee ziehen.
So sind sie jetzt dabei, die Lokomotiven und Wagen des ICE wieder auf die Schienen zu setzen, damit sie sie rausziehen können. Die Pressesprecherin machte sich den bahninternen Ausdruck dafür zu eigen: “Die hintere Zugmaschine) wurde aufgegleist“. Schwachsinnige passivische Doppelwortkonstruktion. Gleichzeitig faselte die Polizeisprecherin von “Schafen im Gleisbereich“. Quatsch. Die Schafe waren auf den Schienen. Wenn sie nur “im Gleisbereich” gewesen wären, wäre gar nichts passiert.
Das sind Wörter wie holländische Tomaten: sehen aus wie … aber ohne jedweden Inhalt.
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Fußnoten:
Dienstag, 8.1.08 - by Thomas
In dem Buch “Worauf warten wir”) von Benediktiner-Abtprimas Notker Wolf heißt es:
Echte Toleranz zeigt sich in der Souveränität, mit der man Spannungen erträgt, nicht in der Bereitschaft, um des lieben Friedens willen klein beizugeben.
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Fußnoten:
Freitag, 14.12.07 - by Thomas
In die Reihe der Doofwörter läßt sich unschwer die Schneekompetenz) einfügen – ein Wort, mit dem z.B. der Wintersportort Sölden) großspurig für sich wirbt. Aber bei Google eingegeben erzeugt der Begriff immerhin um die 650 Treffer, wobei Google sehr richtig zurückfragt, ob man nicht Schulkompetenz gemeint habe. Schulkompetenz ist allerdings auch nicht gerade ein Wort, was aus der Doofwörterliste von selbst herausfallen würde: man müßte schon wollen.
Unter Schneekompetenz stelle ich mir einen Geisteszustand vor, der einen in die Lage versetzt, Schnee zu machen. Konsequent weitergedacht sollten die Werbestrategen von Sölden vielleicht besser mit ihrer Windkompetenz werben.
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Fußnoten:
Dienstag, 4.12.07 - by Thomas
Irgend ein Geschäft, in dem ich am Wochenende war, warb mit “hoher Preiskompetenz” für sich. Was soll das denn nun wieder heißen?
Ach ja – ein kleines Gegoogle zeigt auch, wer’s war: Kaufhof, neuerdings “Galeria Kaufhof”. Wenn ich was von “hoher Preiskompetenz” lese, dann denke ich absolut nicht an “preiswert”), sondern daran, dass da einer ein neues Wort für “teures Zeugs” finden mußte – und dann irgend so eine lächerliche Marketing-Abwortung) abgelassen hat.
Loriots Lieblingswort in dieser Hinrichtung ist sicherlich Auslegeware.
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Fußnoten:
Sonntag, 11.11.07 - by Thomas
Wer weiß, was das ist?
Das ist eine Zeitung, die kein Geld mehr hat, den Trennautomaten (“Hyphenator”) zu überwachen. Genau dann gibt es nämlich nicht mehr nur einen Sauschuss, sondern sogar einen Bezirk-
sauschuss.
Ich glaube, ich hab’s am Wochenende im “Münchner Merkur” gelesen – ich glaube, es ging um die Porno-Party in der Münchner Schrannenhalle, wo jetzt alle ebenso politisch korrekt wie entsetzt sind, die vorher auf die dicke Kultur-Kohle geschielt haben. Möglicherweise ist der Sauschuss da nach hinten losgegangen.
Freitag, 2.11.07 - by Thomas
Es geht auch billiger, wie die Intenet-Adresse “rent-a-sarg” verspricht. Ich würde da aber trotzdem nichts mieten. Denn wenn man dann beim Petrus an der Himmelstür steht und der einen fragt, von welcher Agentur man kommt, dann muss man sagen “Rent a Sarg”. Dann wird man unweigerlich in die Gruppe derer eingereiht, die von der babylonischen Sprachverwirrung noch übrig sind – und muss warten, bis einer kommt, der diesen Dialekt versteht. Und da es kein Dialekt ist, kann das dauern.
Da fällt mir auf: Sparsarg ist eines der wenigen Worte, was auch rückwärts gelesen noch einen gewissen Sinn ergibt. Also kein Palindrom wie Lagerregal oder Marktkram.
Freitag, 2.11.07 - by Thomas
Irgendwie ist die “Redaktion Marktplatz Mittelstand” meines Wissens unerlaubt an meine eMail-Adresse gekommen. Seitdem helfen sie, meinen Spam-Papierkorb durch flott geschriebenen Dünnschiss aufzublähen). Kommata können sie nicht, deswegen lassen sie sie einfach komplett weg.
Ich glaube, ich muss den Mist mal abstellen.
Nachtrag: die eMail kommt als unzustellbar zurück. Das ist so wie diese Blogger, die die Kommentarfunktion abschalten, weil sie sowieso immer recht haben.
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Fußnoten: