Archive for the 'Technik' Category
Dienstag, 13.12.11 - by Thomas
Eine praktische iPhone-App nannte mir gestern der Apotheker meines Vertrauens. Ich war hingegangen und wollte eine bestimmte Sorte Pflaster haben. Hatten sie nicht vorrätig, aber der Apotheker meines Vertrauens hatte einen guten Tip parat.
Mit der Apotheken-App (gibt’s für Apple und Android) kann man zu Hause ein Rezept oder eine Medikamentenpackung fotografieren und an die auszuwählende Apotheke) schicken. Die schicken einem dann eine eMail zurück und sagen einem, wann das Zeug abgeholt werden kann: damit spart man sich einen Gang.
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Fußnoten:
Mittwoch, 9.11.11 - by Thomas
Schau an, schau an.
Apple hat sich viel dafür schelten lassen müssen, dass es für iPod, iPhone und iPad kein Flash-PlugIn gibt: das ist eine Technik, mit der sich bewegte Bilder, Filme und Animationen anzeigen lassen. Das geht auf den Apple-Mobiles nicht. Diese PlugIns sind sehr rechenintensiv und belasten daher den Prozessor der Geräte überproportional stark, was in der Folge zu kürzenen Batterielaufzeiten führt.
Jetzt verkündet Adobe), der Hersteller von Flash, dass sie Flash für mobile Endgeräte nicht weiterentwickeln werden. Das ist um so erstaunlicher, als so gut wie alle anderen Hersteller von Smartphones Flash einsetzen: Adobe wird es sich mit denen also ziemlich verscherzen.
Da scheint Apple wieder einmal genau ins Schwarze getroffen zu haben – freilich, wie immer, um Jahre früher als der hinterherwankende Troß aller anderen.
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Fußnoten:
Samstag, 2.7.11 - by Thomas
Ich habe mir diese Woche einen neuen Mac) zugelegt, diesmal keinen MacPro mehr, sondern einen iMac. Damit es kernig läuft, werkelt er mit einem Intel Core i7-Prozessor bei einer Betriebstemperatur von 3,7 GHz, hat das System auf einer 256GB-SSD und einen Arbeitsspeicher von 16GB. Im Moment kommt mir das rasend schnell vor, aber ich weiß, dass ich mich daran in wenigen Tagen gewöhnt haben werde – so war das immer bisher.
Eine ganz neue Erfahrung war für mich der Thunderbolt-Anschluss: ich suchte nach einer Anschlussmöglichkeit für einen zweiten Bildschirm. Fand ich nicht, aber der Stecker eines DVI-Adapters, den ich mir für’s MacBook gekauft hatte, passte in einen Thunderbolt-Port. Man kann sich bei Apple ja im allgemeinen darauf verlassen, dass die keinen Blödsinn machen: wenn man was irgendwo reinstecken kann und es in angemessener Weise auch vernünftig ist, dann geht das auch. Und siehe da: der Zweitbildschirm kann tatsächlich über Thunderbolt betrieben werden. Donnerwetter, das perlt aber schön.
Übrigens habe ich ihn nicht im Apple Store bzw. online gekauft, sondern beim Fachhändler. War viel günstiger.
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Fußnoten:
Freitag, 4.3.11 - by Thomas
Hier verweise ich – schmunzelnd – auf einen interessanten Beitrag im “Streusplit”, das erstaunt die Einführung der 2. iPad-Generation von Apple zur Kenntnis nimmt – wo die Konkurrenz Ähnliches noch nichtmal im Geburtskanal hat:
Denn wo die anderen nur Prototypen zeigen, verkauft Apple schon die zweite Generation.
Hier geht es zum Beitrag.
Mittwoch, 8.12.10 - by Thomas
In Zeitschriftenanzeigen sieht man ja immer häufiger diese kleinen Rechtecke mit 2D-Barcodes. Wenn man das iPhone (oder andere internet-Handies mit Kamera) mit der richtigen App bewaffnet hat, kann man die Kamera auf das Ding halten – und schwupp, wird die dahinter verborgene webSite aufgerufen. Das funktioniert auch vom Bildschirm – probiert’s aus … Die Icons kann man sich zum Beispiel auf dieser webSite ganz einfach selber machen. Eine entsprechende iPhone-App gibt es hier.
Das sollte man natürlich nur bei vertrauenswürdigen Logos machen: wer weiß schon, was sich dahinter für eine webSite verbirgt. Man kann auch Adressen der Form “skype://+491631737743″ dahinter verstecken – oder andere teure Rufnummern. Wenn die App nicht vorher nachfragt und das Ding im Klartext anzeigt, dann kann das ins Geld gehen. Oder wenn sie eine webSite mit Schadcode aufruft …
Also immer schön vorsichtig: hinter jeder neuen Technik kann sich jede Menge Gelichter verstecken …
Freitag, 30.7.10 - by Thomas
Ich habe mal eine Link-Kategorie Geschäftspartner (Rechts, mittlere Spalte) eingerichtet, für die ich arbeite.
Wer sich jetzt fragt, was das mit dem Diesellog zu tun hat: nichts. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, die Verlinkungsdichte der webSites zu erhöhen, damit die im Google-Ranking etwas höher rutschen und deswegen den Internet-Benutzern eher auffallen. Das nennt man SEO – search engine optimization. Ist Kaffeesatzleserei, aber leider auch ein Hype im Moment.
Man schreibt heute webSites nicht mehr so, dass die Kunden sie möglichst informativ finden, sondern dass vor allem Google sie findet. So, wie ja auch der redaktionelle Teil einer Zeitung heutzutage eher ein Abfallprodukt der in ihr gezeigten Werbung ist. So können es sich Werbefuzzis heute erlauben, den redaktionellen Teil einer Zeitung wesentlich mitzugestalten – oder die Werbekunden bestimmen unausgesprochen mit über die Themen, über die zum Beispiel nicht berichtet wird.
Samstag, 17.7.10 - by Thomas
Das Ende einer langen Freundschaft: ich habe viele meiner Macs und das gesamte Zubehör bei Gravis gekauft. Erst letzte Woche wieder. Das Teil hat allerdings leider nicht funktioniert, also haben sie mir einen Gutschein über den Wert ausgefüllt.
Dummerweise habe ich in der Hektik einen Fehler an der Kasse gemacht: ich habe mit einer Scheckkarte bezahlt, zu der es kein Konto mehr gab. Die Sparkasse hatte das Konto auftragsgemäß zum 30. Juni gekündigt – ich hatte das allerdings vor 3 Monaten offensichtlich so mit denen vereinbart und dann vergessen. Ich dachte jedenfalls, es läuft noch bis Ende Juli – zumindest, so nahm ich an, wird kein Scheckkartenleser eine Karte zu einem nicht existenten Konto annehmen. Falsch gedacht: Der Kassierautomat hat diese Karte anstandslos angenommen, so dass ich gar nichts bemerkt habe.
Genau 7 Tage später kommt hier ein Schreiben eines modernen Raubritters an: Gravis hat nicht lange gefackelt, sondern die offene Forderung über 44,90€ einfach an die Firma easyCash aus Ratingen weitergeleitet. Die haben sich dann genau 30,77 € Straf-, Mahn- und sonstige Gebühren berechnet – einfach so. Nach einer Woche besitze ich also einen Gravis-Einkaufsgutschein in Höhe von 44,99€, für den ich 75,36 bezahlt habe – zudem noch für ein Teil, das nicht funktioniert.
Ich habe die 75€ sofort bezahlt: da mache ich nicht lange rum. Das ist genauso, als wenn Dich in einer dunklen Ecke einer anhält und Dein Geld haben will: Du gibst es ihm sofort, ohne lange zu diskutieren, sonst besteht echte Gefahr für die Leib und Leben. Davon kann man bei Inkassounternehmen) wie easyCash aus Ratingen durchaus ausgehen. Die verdienen ihr Geld nicht rechtens, sondern durch Zockerei. Ich werde das auch nicht von den Verbraucherschützern prüfen lassen: der Aufwand ist viel zu hoch. Ich bin überzeugt, dass das Verfahren, das schon nach einer Woche Zuwachsraten von um die 70% garantiert, ungesetzlich ist – aber Mord und Raub sind auch ungesetzlich. Mit denen gebe ich mich nicht ab.
Aber Gravis sieht mich nie wieder. Die haben gut an mir verdient über die Jahre. Ich habe viele Leute hingeschickt und denen gesagt: da könnt ihr kaufen. Und so ca. 15 Macs habe ich dort für andere Leute gekauft. Wenn ein Geschäftspartner mich einfach kaltschnäuzig unter die Räuber werfen lässt, dann ist es vorbei.
— Nachtrag, Gegendarstellung von Gravis:
Die Firma Gravis verlangt rechtsbewehrt folgende Darstellung, die ich hiermit öffentlich mache:
Sehr geehrter Herr Reuter,
vielen Dank für Ihre e-Mail. Wir bedauern, dass Sie mit GRAVIS nicht zufrieden sind.
Wir haben Ihren Artikel mit großer Aufmerksamkeit gelesen und möchten Ihnen hierzu unsere Sicht erläutern.
Zunächst möchten wir hier deutlich klarstellen, dass die Firma easyCash kein Inkassounternehmen ist, wie Sie behaupten, sondern ein Finanzdienstleister, der für viele Geschäfte und Banken in Deutschland die bargeldlosen Transaktionen durchführt. Auch für unser Haus ist easyCash tätig und wickelt den bargeldlosen Zahlungsverkehr ab. Sie haben mit Ihrer Unterschrift bzw. der Eingabe Ihrer PIN easyCash beauftragt, die Abbuchung von Ihrem Konto vorzunehmen. Dies können Sie auch Ihrem EC/GC Beleg entnehmen. (Rückseite). Im weiteren Verlauf wird der Betrag, den Sie mit Ihrer EC-/GC-Karte bezahlt haben, von easyCash an GRAVIS überwiesen. Alle weiteren Schritte, die nach der Transaktion notwendig sind, werden nun von easyCash selbstständig durchgeführt.
Wir würden Sie an dieser Stelle darum bitten, dass Sie Ihre Schilderung auf der u.g. Seite richtig stellen und bitten um eine positive Rückmeldung bis zum 29.07.2010. Sollten Sie nicht gewillt sein, Ihren Artikel zu korrigieren, sind wir leider gezwungen rechtliche Schritte zu prüfen.
Bezüglich Ihrer Bitte, Ihre Daten in unseren System zu löschen, können wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten gelöscht haben, soweit dies möglich ist. Da Sie bei uns Waren erworben haben ist es uns nicht möglich, sämtliche Daten von Ihnen zu löschen, da es für diese Kaufverträge entsprechne Rechnungen gibt. Zum Einen müssen wir diese aus Gewährleistungsrechtlichen Fragen aufbewahrt werden, zum Anderen sind wir aus steuerrechtlichen Gründen verpflichtet diese Unterlagen aufzubewahren. Diese Rechnungen können selbstverständlich von uns auch nicht verfälscht werden. Das Löschen eines Kunden geht also rein systemtechnisch nicht, weil dann unkonsistente Daten auftreten würden. Ein Überschreiben der Kundendaten mit ”xxx” hätte zur Folge, dass auch eine nachgedruckte Rechnung dieses Kunden als Kundenadresse nur ein ”xxx” enthalten würde.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Bastian Below
GRAVIS Kundenservice
Die Möglichkeit, sich für diese rüden Methoden zu entschuldigen – das Geschäftsgebaren von easyCash nehmen sie ja, wie dem Brief zu entnehmen ist, billigend in Kauf -, ist ihnen anscheinend überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Für die bin ich eine Rechnungsnummer, kein Kunde, um den man sich Sorgen machen sollte.
Meiner Meinung nach sind das soziale Dummköpfe, die keine Beziehung zu den Leuten suchen, von denen sie leben. Vielleicht werden sie damit reich – mir ist es egal.
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Fußnoten:
Montag, 3.5.10 - by Thomas
Es wäre doch hilfreich, wenn man Adressdaten aus einer Excel-Datei ins Mac-Adressbuch übernehmen könnte. Schrittweise geht das so:
- Zunächst in Numbers) öffnen und alle überflüssigen Zeilen und Spalten rausschmeißen. Darauf achten, dass es eine erste Zeile mit den Namen der Felder gibt
- Dann aus Numbers in eine CSV-Datei exportieren (Dateiendung .csv), im Format “Mac-OS Roman” speichern.
- —-» Excel 2 VCard weiterlesen …
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Fußnoten:
Freitag, 5.3.10 - by Thomas
Als ich heute abend nach Hause kam, ließ sich der Mac nicht mehr einschalten. Sowas macht mich schwer nervös: da ist zu viel drauf, was man so für die Arbeit braucht.
Zunächst habe ich mal versucht, von einer anderen Platte zu starten – das ging. Dann das “normale” Startlaufwerk repariert – ohne Erfolg. Dann das Parameter-RAM gelöscht, auch ohne Wirkung. Also habe ich den Snow Leoparden aus dem Schrank geholt und wollte schweren Herzens das Startlaufwerk wieder neu installieren. Das ist nun wirklich viel Arbeit: hinterher alle Programme wieder einrichten: das dauert ja Stunden und Tage!
Aber da mit dem Startlaufwerk sowieso nichts mehr war, konnte ich mal ein Experiment wagen: die SnowLeopard-CD bietet auch eine Wiederherstellung von der letzten TimeMachine-Sicherung an. Und die war erst zwei Stunden alt). Eine dreiviertel Stunde hat er gerödelt – jetzt läuft er wieder, als wäre nichts gewesen, mit dem richtigen Datenbestand, soweit ich das beurteilen kann. Auch die ganzen Passwörter und alles kennt er noch. Nur durch das (unnötige) Löschen des PRAMs sind einige Sachen verloren gegangen, die er sich jetzt wieder zusammen suchen muß).
ZweiDrei Dinge geben mir zu denken:
- Dieses automatische Backup, das Apple’s TimeMachine jede Stunde anfertigt, ist einfach Gold wert. Wer das nicht benutzt, dem ist nicht zu helfen. Man muß ja nie was machen – geht ja alles von selber.
- Ich hatte nach der Wiederherstellung der Platte auf einmal 6GB mehr Platz auf dem Startlaufwerk, einer SSD. Das ist schon ordentlich, weil soviel Platz hat die ja nicht. Vielleicht sollte man einfach von Zeit zu Zeit die letzte Sicherung wieder draufspielen. Wer weiß, wofür der 6GB Platz gebraucht hat.
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Fußnoten:
Donnerstag, 4.3.10 - by Thomas
Unter (vielem) anderen mache ich für verschiedene Firmen Newsletter zum Thema “Messtechnik”. Es ist wirklich hochinteressant zu sehen, wie genau man die Reaktionen nachvollziehen kann: mit Datum und Uhrzeit wird genau registriert, wer auf welchen Link im Newsletter reagiert hat. Sobald ein Newsletter draußen ist, sieht man im “Livelog” in der ganzen Welt die Reaktionen der Empfänger. Es hagelt geradezu im Interaktionsprofil. Soviel zum Thema Datenschutz …
Natürlich kann man sich im Netz verstecken. Aber man muss schon sehr gewieft sein. Ich zum Beispiel klicke in Newslettern auch nicht auf “Abbestellen”: dann weiß der Versender des Newsletters nämlich schon mal, dass es diese Adresse wirklich gibt und dass ein Mensch darauf reagiert hat: solche Adressen kann man dann besonders teuer weiterverkaufen. Man hat nur eine Chance – gleich als “unerwünschte Werbung” oder SPAM klassifizieren. Dann sortiert das eMail-Programm solche Mails beim nächsten Mal schon mal automatisch aus dem Eingangskorb heraus.
Es gibt Leute, die schicken solche Newsletter mit “Ablehnen” zurück: das Mail-Programm generiert dann eine Antwort und tut dabei so, als sei der Empfänger unbekannt. Das interessiert den Newsletter-Generator jedoch herzlich wenig: damit man überhaupt ablehnen kann, muss der Newsletter ja schon mal zugestellt worden sein. Also kann man sich das wirklich sparen: der Newsletter-Automat kriegt das überhaupt nicht mit. Höchstens der Auftraggeber des Newsletters. Wenn der will, entfernt er die Adresse dann aus dem Verteiler.
Wieso sollte er wollen?
Samstag, 13.2.10 - by Thomas
Britische Forscher der Universität von Cambridge haben nachgewiesen, dass das Geheimzahl-Verfahren mit den EMV-Karten (EuroCard, Mastercard und Visa) geknackt werden kann: man kann mit entsprechender Manipulation auch ohne Geheimzahl eine Abbuchung veranlassen). Das ist natürlich bei geklauten Kreditkarten von unschätzbarem Wert.
Bisher haben die Banken die Schuld dafür immer weit von sich gewiesen und sie dem Betrogenen angehängt. Die einhellige Begründung war stereotyp, der Bestohlene habe irgendwie seine Geheimzahl auf der Karte notiert oder so irgendwas). Wie und ob er das tatsächlich gemacht hatte, spielte keine Rolle: die Bank hat ihm das geklaute Geld nicht ersetzen müssen. Es gab sogar Fälle, in denen – wie bei mir – der Kunde den Benachrichtigungsumschlag mit der PIN nie aufgemacht hatte, sondern ungeöffnet im Schrank hat liegen lassen: rein technisch gesehen konnte also niemand diese Nummer kennen, nicht einmal der Karteninhaber. Aber auch das nützte nichts.
Damit ist jetzt Schluß, denke ich. Ab jetzt wird also erst einmal die Bank wieder nachweisen müssen, dass ihr Verfahren sicher ist. Und das ist es nicht, das ist jetzt bewiesen.
Aber nicht zu früh freuen: das gilt nur für die sogenannten POS-Terminals) – also die in der Tankstelle, im Restaurant und im Geschäft: nur bei denen kann man sich rausreden. Nur die lassen sich aushebeln, weil sie die PIN-Nummer nicht zentral prüfen lassen, sondern über das auf dem Kartenchip implementierte Verfahren – und nur das ist bislang auszuhebeln. Wer sich auf der Bank Geld holt und hinterher behauptet, er sei es nicht gewesen, der hat schlechte Karten: Geldautomaten prüfen die PIN zentral. Und dieses Verfahren ist bislang noch sicher genug.
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Fußnoten:
Freitag, 12.2.10 - by Thomas
Nicht, dass einer denkt, ich sei wieder nach Gröbenzell gezogen … aber in gewissem Sinne bin ich seit heute wieder in Oberbayern: DSL und Telefon sind jetzt auch in Oberasbach bei m-net unter Vertrag. Seit August mußte ich ja mit arcor vorlieb nehmen, weil der hiesige Vertrag mit arcor bis zum 12.2.2010 abgeschlossen war. Wir hatten das zwar versucht, im Januar 2009 zu kündigen – ging aber nicht: sie melkten uns bis zum letzten Tag.
Die Umstellung gestaltete sich einfach – wenn man mal von meiner Blödheit absieht, dass ich das Modem zwischen Splitter und Router vergessen hatte. Da tat sich dann gar nichts, bis ich mir endlich vornahm, mal gründlich nachzudenken und die richtige Frage zu stellen: Wo iss’n eigentlich das Modem? War keins da, hatten sie nicht mitgeschickt, weil die meisten Router heutzutage anscheinend gleich mit eingebautem Modem geliefert werden. Aber ich hatte noch ein Original m-net-Modem aus den alten Münchner Zeiten: und als das drin war, lief’s auf Anhieb.
Mit arcor war ich nie zufrieden: die waren immer langsam und unzuverlässig; ständig stieg das Internet aus. Jetzt geht’s endlich wieder flott von der Hand: bei m-net haben wir eine 18.000er Anbindung, die eben beim ersten Test auch mal sage und schreibe 17.400 rüberbrachte. Gut, am Freitag abend …
Und ob die ständigen Ausfallserscheinungen an meiner Hardware oder an arcor lagen: das wird sich jetzt herausstellen.
Sonntag, 6.12.09 - by Thomas
Wolfram Research hat ja mit Alpha eine neue Suchmaschine vorgestellt, die auf natürliche Fragen Lösungen sucht. Leider funktioniert das nur auf Englisch, und da ich der Feinheiten nicht so mächtig bin, nutzt sie auch nicht soviel.
Aber man kann ihr auch Mathe-Fragen stellen, zum Beispiel “sin(x) / 3x”. Da kommt dann ordentlich was zurück:
Erstmal so, dass man es überhaupt vernünftig lesen kann, was man eingegeben zu haben glaubt. Also dass klar ist, worüber wir reden:
Dann malt er uns die Funktion hin, damit man sieht, wie der Graph läuft. Aber nicht nur zwischen -6 und +6, sondern auch in anderen Grenzen.
Gut zu wissen sind immer auch die Nullstellen der Funktion. Vor allem bei so regelmäßigen Freischwingern weiß man immer gern ganz genau, wann sie durch die Latte krachen:
Eine kleine Reihenentwicklung sieht auch wunderschön aus. Wem es zu mühsam ist, irgendeine Beziehung der Quotienten untereinander herauszufieseln, kann sich das von derselben webSite auch geich ausrechnen lassen. Die nächste Zahl in dieser Reihe wäre laut Wolfram 18.681.062.400.
Und – weil sie gerade so schön am Rechnen sind, noch das passende Integral zwischen 0 und ∞:
Ach was, es gibt noch mehr. Schaut’s Euch selber an.
Und dann kann man sich die Ausgabe auch als PDF-Datei runterladen. Falls man den Plot mal für irgendwas braucht: im Illustrator öffnen und Kurve rauskopieren. Es fehlen ihm die Mathematica-Fonts, aber die kann man ja durch was anderes ersetzen.
Man kann oben die Kurve immer wieder anpassen, bis sie einem gefällt. Selbstverständlich gibt es mathematische Kurven, die aussehen wie geschmückte Christbäume. Aber ich habe manchmal besseres zu tun. Aber schön ist es doch manchmal, was das web an Blüten treibt.
Samstag, 5.12.09 - by Thomas
Es gibt eine Studie) über 60.000 Fälle von Hirntumoren bei Erwachsenen in den Jahren 1974 bis 2003. Wenn man diese Fallzahlen betrachtet und sie mit den aktuellen vergleicht, hat sich in den letzt Jahren nichts verändert – trotz intensiver Handynutzung (und tatsächlich hat so ein Ding ja mittlerweile jeder). Das gilt natürlich auch für WLAN-Funktechnik etc.
Den Hysterikern und vor allem -innen wird das nicht reichen: Ihnen reicht nur die Benatwortung der Gegenfrage “Und Sie können also definitiv ausschließen, dass Handystrahlung irgendwie gefährlich sein könnte?” mit dem einem ehrlichen “Wie jetzt?” Aber immerhin: nachdem es sich herausgestellt hat, dass in Österreich entsprechende Hysterie-Studien massiv zu Gunsten der Handy-Gegner gefälscht waren und es überhaupt keinerlei Befunde gibt, kann man die Dinger getrost als ungefährlich betrachten.
Die Vögel fallen ja bisher auch nicht tot von den Hochspannungsleitungen.
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Fußnoten:
Freitag, 30.10.09 - by Thomas
Was ich an Apple genial finde ist, wie einfach auch ein absolutes Greenhorn auf einem neuen Mac iChat einrichten kann. Das ist das Schlüssel-Tool auf dem Mac: wenn iChat läuft, kann man per Tastatur-, Audio- oder VideoChat mit einem anderen Apple-User kommunizieren: das geht sofort, ohne irgendwo irgendwas rumschrauben zu müssen. Wer eine eMail schicken kann, der kann einen anderen Apple-User auch via iChat was fragen, ihn hören oder sehen. Alle neuen Macs haben nämlich eine Kamera und ein Mikrofon eingebaut.
Aber das Wichtigste – und Unauffälligste: man kann via iChat jemanden bitten, auf seinen Bildschirm zu schauen / schauen zu dürfen. Und damit kann man einem Apple-Neuling die Grundlagen gleich an der eigenen Maschine vorführen, denn der Ton läuft mit: man muß nicht nebenher noch telefonieren.
Dazu muß der Apple-Neuling nichts tun, als iChat zu starten. Dann wird er nach seinem AIM-Account (oder Google oder Apple) gefragt, gibt sein Kennwort ein – und hängt an der Sicherheitsleine. Von da an kann man sich jederzeit Hilfe holen.
Meine Erfahrung mit Apple-Maschinen ist: wenn Du eine verkauft hast, hörst Du nur noch ein, zweimal was. Danach können die das. So sollte das sein.
Sonntag, 4.10.09 - by Thomas
Ich wollt’s ja mal wissen.
Ich habe mir im Media Markt eine HAMA 2,5″ SATA-II SSD) gekauft, mit 64 GB Speicherplatz, für 189€. Das ist eine Speicher”platte”, die die Daten nicht mechanisch aufzeichnet, sondern in einem nichtflüchtigen Flash-Speicher (der also auch nach dem Ausschalten der Maschine erhalten bleibt). Die Zugriffszeiten waren mit 140MB/s für Lesen und 120 MB/s für Schreiben angegeben – das grenzt an Raserei.
- Das Ding kann man nicht ordentlich in den schön aufgeräumten Mac einsetzen, wahrscheinlich braucht man irgend eine Art extra-Schlitten dafür. Hatte ich nicht. Aber die Karte ist im Gegensatz zu den Festplatten sehr leicht, ich schätze mal so um die 50g. Da habe ich sie einfach mal so in einen freien SATA-Laufwerksschlitz eingesteckt.
- Mac wieder angeschlossen und gestartet: die Karte war sofort sichtbar.
- Karte auf MacOS (journaled) formatiert, SnowLeopard Installations-CD eingeschoben und Snow Leopard auf der neuen SSD installiert. 35 Minuten! Wofür eigentlich.
- Alle Programme und Systemeinstellungen über den Migrationsassistenten von der “alten” Festplatte rübergezogen. Dabei fiel die unwahrscheinlich schnelle Arbeitsgeschwindigkeit der neuen SSD schon angenehm auf.
- Neustart:
- SSD: 32 Sekunden bis Anmeldebildschirm, 5 Sekunden bis Log In
- Platte: 40 Sekunden bis Anmeldebidschirm, 38 Sekunden bis Log In).
- Programme und Umgebung muß im Laufe der Zeit nachgezogen werden: das ist immer so, wenn man eine CleanUp-Installation macht.
- PhotoShop / InDesign: das macht richtig Spaß: da tut sich was. Dokumente, an denen ich arbeite, ziehe ich mir von der Platte auf den Schreibtisch: dann sind die Zugriffsgeschwindigkeiten enorm.
- PhotoShop CS3 läßt sich auf der alten Platte nicht deaktivieren. Ich bin also gezwungen, mit einer Neuinstallation auf der SSD zu arbeiten. Die geht genau 5 Tage lang. Wie ich Adobe kenne, wird das ein Heidenkampf mit denen, dass ich von mir für teures Geld gekaufte Software auch wirklich nutzen kann.
- Die CleanUp-Installation von Snow Leopard läuft nicht ganz ruckelfrei. Es kommt die für AppleUser eigentlich nicht gewohnte Mitteilung, dass die Extension “hpplugin…irgendwas” nicht geladen werden kann. Gut, kann man suchen und mit Tricks aus der SystemLibrary löschen. Aber beunruhigend ist das schon.
- Beim Migrieren hat sich in Mail irgend ein altes PGP-Zeugs verhakt, das ich auf einfache Weise nicht los wurde: Mail startete immer nur mit einer Fehlermeldung. PGP nutze ich nicht mehr, seit es auf Leopard nicht rund lief, aber Geld kostete. Die Applikation auf meiner Platte verabschiedete sich immer wieder mit “unexpected Error”, so konnte man sie nicht deinstallieren. Ich habe mir den Tort angetan und ein Experiment gemacht: Version 9.x im Internet gesucht, den ganzen Anmelde-Zinnober gemacht, drüberinstalliert: jetzt lief sie und konnte gleich deinstalliert werden. Damit ist das Problem auch gegessen.
Fazit bis jetzt: Sehr zufrieden. Läuft wie Meyer sein Hund, und die Maschine ist jetzt endlich extrem leise (bis auf die Lüfter, die sind wie immer).
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Fußnoten:
Donnerstag, 1.10.09 - by Thomas
Wenn man in das Suchfenster der Browser eine Rechenaufgabe eingibt, dann rechnet der das sofort aus:

Oder ein wenig komplizierter:

Das ist doch sehr praktisch. Zur Not kann man auch die Return-Taste drücken und kriegt es dann von Google mit Brief und Siegel:

Ich habe das hier mal mit Firefox ausprobiert. Safari kann das auch.
Ab hier wird’s für Windows-Leser uninteressant: Bisher habe ich am Mac solche kleinen Rechnungen immer in der Menüleiste mit Spotlight ausgerechnet.

Spotlight kennt die Abkürzung sqr für die Quadratwurzel nicht, sondern nimmt das gebräuchlichere sqrt, das wiederum der Firefox ebenfalls akzeptiert.
Die “32″ in der Ergebniszeile von Spotlight bringt mich auf die Idee zu erwähnen, dass der im Mac-Betriebssystem eingebaute “Rechner” tatsächlich auch als wissenschaftlicher UPN-Rechner zu gebrauchen ist. Wobei man die Formel allerdings nicht so schön sieht wie im Browser, sondern man nach alter Väter Sitte Taste für Taste eintippen muß – allerdings mit Belegfenster, wenn man will.
Stand-alone-Taschenrechner habe ich wirklich schon lange nicht mehr bemüht, denn das Mac-Betriebssystem Snow Leopard ist mit 30€ ja nun wirklich nicht viel teurer. Dafür kann man damit blödsinnige Blog-Einträge schreiben, was man mit dem Taschenrechner nur dann hinkriegt, wenn er von Microsoft ist.
Sonntag, 30.8.09 - by Thomas
Ich habe mir mal Türen für mein Büroregal gekauft, damit die Katzen nicht so leicht rauskönnen.
Die Schneekatze habe ich gestern abend auf 3 Maschinen sukzessive drübergelassen. War gar kein Problem, bisher habe ich nicht feststellen können, dass irgendwas nicht mehr geht. Aber das, was bislang ging, geht jetzt durchaus flotter.
Nur bei den Laptops: da konnten Skype und iChat nach der Katzenvisite keinen Kontakt zur Außenwelt mehr herstellen. Einfach mal ganz ausschalten, 1 Minute warten und neu hochfahren. Da ging’s wieder.
Bei 30€ ist das eine lohnende Investition, würde ich sagen.
Dienstag, 14.4.09 - by Thomas
Bayern 4 auf iTunes hören? Konnte ich bislang nicht, weil die immer ihren eigenen Player im Browser laufen ließen. Für die meisten ist das kein Problem, für mich aber schon: denn so kann man das nicht via Airport auf der Stereoanlage) hören!
Aber eben bin ich durch Zufall drauf gekommen, dass es doch geht: die ARD hat nämlich alle ihre Radiosender als Streams auf einer webSite aufgelistet: http://web.ard.de/radio/radionet/.
Dort sucht man sich den Sender, den man auf iTunes hören will) und klickt auf der rechten Seite auf das mp3-Icon (siehe rechts). Dann erscheint unten die Aufforderung, ein passendes PlugIn nachzuladen – das geht nicht, und das wollen wir auch nicht.
Statt dessen bekommt man unten im blauen Bereich eine Adresse gezeigt, die auf .m3u endet: das sind Dateien, in denen sich Informationen verbergen, wie iTunes an den Inhalt herankommt. Für Bayern 4 heißt dieser Link hier http://streams.br-online.de/bayern4klassik_2.m3u. Den kopiert man sich ebenso flugs wie komplett in die Zwischenablage, setzt ihn oben in der Browserzeile wieder ein, drückt Return – und jetzt bemerkt Firefox (Safari geht laut Aussage meiner Tochter auch), dass dieser Link mit iTunes geöffnet werden muß und startet iTunes auf.
Das war’s: ab jetzt kann man in iTunes Bayern 4 hören. Am besten macht man sich gleich eine eigene Wiedergabeliste für Radio-Streams und kopiert noch andere Sender hinein, Deutschlandfunk zum Beispiel.
Schöne Sache, wenn man merkt, wofür man seine Rundfunkgebühren bezahlt!
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Fußnoten:
Dienstag, 17.3.09 - by Thomas
Wir hatten hier den Fall, dass einige Links in unseren WebSites nicht mehr funktionierten, weil im Zuge einer Optimierung die Adressen sich geändert haben. Es handelte sich immer um Links, die nach folgendem Muster aufgebaut waren:
Bei “_12-345-678″ mußte der Unterstrich durch “~” ersetzt werden.
Wir haben nun einen Dienstleister, der sich weigerte, das zu machen: das sei zu viel Arbeit, und wie sollte er das denn machen?
Es gibt aber da eine einfache Möglichkeit: man kann in vielen Editoren einfach nach einem regulären Ausdruck suchen lassen und das Ergebnis durch was anderes ersetzen. In diesem Falle lautet dieser Ausdruck

Replace “_([0-9][0-9]-[0-9][0-9][0-9]-[0-9][0-9][0-9])” by “~^1″
Der Dienstleister hatte von sowas noch nie was gehört und meinte, ich solle ihm doch einfach eine Liste von allen kaputten Links machen und wie sie richtig heißen müssen. Das hätte viel, viel länger gedauert. Also habe ich ein wenig nachgeforscht und es dann selbst mit Find & Replace erledigt.
Was mich ärgert ist, dass die dafür Geld kriegen, diese web-Piloten mit Internet-Führerschein.